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plankton medienKunst Gala

in Kooperation mit medien.kunst.tirol

23.08.2008 21:30 PMK
Zum offiziellen Empfang breiten wir unseren roten Teppich für die Medienkunst aus. Als ersten Act präsentieren wir dann
Stiletto/SimoneX (Salzburg/München)

Das Leben wie es sein soll  

stiletto/simonex 2008 
Hintergrund  

Die Veränderung der Wahrnehmung durch omnipräsente Medien lässt konträre Wirklichkeiten verschmelzen und inszeniert „postmoderne Wahrheiten“.
Dieses Projekt versteht sich in einer Reihe von Arbeiten, die sich mit aktuellen Darstellungs- und Vereinnahmungsstrategien des „Leitmediums“ TV auseinandersetzen.
Das Rohmaterial der Performance besteht aus TV Zitaten und versucht durch Verdichtung, Affirmation oder Re-Kontextualisierung dahinter stehende Strategien transparent zu machen. Der Overload hochglanzpolierter Bilder, sonorer Sprechstimmen und affektierter Soundlogos soll den konditionierten Blick auf das Medium relativieren und eine Ahnung damit verbundener Manipulierbarkeit sinnlich erfahrbar werden lassen.
Nicht die Explizierung von Sachverhalten steht im Mittelpunkt, sondern der Versuch einer Sichtbarmachung von Ideologie. Audiovisualität betreibt Kulturkritik, manifestiert Protest, Humor, und versteht sich als Erweiterung einer Wissenschaft, die zwar beständig versucht Phänomene und Welt zu erklären, aus verschiedenen Gründen dabei aber oft scheitert.
 

Performance        

Den Hauptteil des audiovisuellen Rohmaterials bilden offline zu- oder über SAT Receiver eingespielte TV Kanäle. Die im live Zapping entstehende Narration wird durch CutUp Prozesse weiter fragmentiert. Die Anhäufung sogenannter Jolts (schneller Sensationen) oder die zeitliche Dehnung des Materials schaffen Raum für Re-Interpretationen.  

Methodische Umsetzung  

Zur visuellen Umsetzung werden zwei TV-Bildflächen (auf einem oder zwei Screens) nebeneinander gestellt. Über einen Videomischer werden TV Eingänge und Basis Footage arrangiert. O-Töne, auf die (nicht nur bildsynchron) zugegriffen wird, werden in rhythmische Strukturen zerschnitten oder zu Klangflächen verdichtet, fragmentarisch zwischengespeichert, transformiert und arrangiert, wobei die Parametern der Tonverarbeitung direkt in die Bildgestaltung eingreifen. Es entstehen harte Stakkatos, zufallsnarrative Sequenzen, weich gezeichnete Flächen, brachialer Lärm …  
 

Als DJs:
Alaska Al/Asumi/Precious K/mindestens
und besonders stolz sind wir Namosh und chicken.tv als Gast begrüssen zu dürfen:

Bericht Innsider Innsbruck:
Namosh macht elektro-funkige Clubmusik und braucht dazu nur seine Mini-Ausrüstung Keyboard, Laptop und Drums. Hauptinstrument ist aber sein Körper. Er experimentiert mit exzessivem Ganzkörpereinsatz – das ist bei seinen Texten, die sich um die leidigen Themen Beziehung und Sex drehen, durchaus von Nutzen. Schlangenartig dreht er auch seinen Torso durch den Raum, die schmachtende Stimme und sein nervös zerhackter Gesang bringen die Tanzflächen zum Beben. Namosh inszeniert seine One-Man-Show als exzentrisches, dramatisches Spektakel, das mitunter auch bizarre Ausmaße annehmen kann. Er selbst beschreibt seine Musik selber als "organisch-elektronisch mit Singsang, Liebesrap, Jazzgrunge, Hardcore-a-cappella". Selbstverständlich gibt es diesen Wahnsinn auch auf Platte. Er veröffentlicht auf so renommierten Labels wie Bungalow Rec., K7, Chicks on Speed Rec., Mental Groove oder Gomma. PMK-Booking Highlight Sommer 2008!
Link

 

plankton vollversammlung


Jedes Jahr im Sommerloch sammelt sich Innsbruck zur planktonBlüte im PMK.
Musik, Feiern, Treffen und dazu bisher unbekannte Künstler, die Innsbruck so noch nicht sah.

 

plankton v04 25.08.2007 PMK


Wie jedes Jahr im Sommerloch, tagt plankton wieder in der PMK.
Als Gäste finden sich dazu junge Elektroduo Dekolaz aus Kroatien, Adapter aus Wien
und viele heimische DJs  ein. Bei der Gelegenheit wird auch die Abfahrt zum Auftritt
in der EU Kulturhauptstadt Sibiu zelebriert.



 
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